Heimat- und Geschichtsverein Jesberg e.V.

Rückblick auf unseren Vereinsabend am Donnerstag, den 16. Mai 2013 mit dem Thema: Lesung aus der Lebensbericht von Lehrerin Erika Trus.

Wir bedanken uns für Ihre sehr zahlreiche Teilnahme, besonders auch bei Herrn Bürgermeister Schlemmer, der sich trotz vielerlei anderer Verpflichtungen hierfür Zeit nahm. Fast 60 Teilnehmer gaben der Veranstaltung in dem Gesellschaftsraum unseres Maximilianschlosses, das uns dankenswerterweise vom DRK bei Bedarf kostenfrei zur Verfügung gestellt wird, einen würdigen Rahmen.

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Fr. Trus

Die Zuhörer waren ergriffen von den vorgetragenen Kriegserlebnissen und ihren Folgen, zumal einige von ihnen ähnliches hatten erleben müssen. Und die Schilderung von örtlichen Begebenheiten weckte bei vielen von uns angenehme und auch amüsierende Erinnerungen.

Frau Trus ist den Teilnehmern für den schönen Abend, mit dem ihre Mühsal, in hohem Alter und bei angeschlagener Gesundheit noch eine solche beeindruckende Schrift zu verfassen, eine würdige Ehrung erfahren hat, sehr dankbar. Besonders hat sie sich darüber gefreut, dass in großer Zahl ehemalige Schüler anwesend waren, die sie zu Beginn ihrer Tätigkeit an der Jesberger Schule ab dem Jahr 1955 unterrichtete.

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Fr. Schubert, Fr. Lohrengel

Musikalisch schön eingeleitet wurde der Abend durch die ehemalige sehr ortsverbundene Lehrerin Heidemarie Lohrengel und die Schülerin Anna-Lena Schubert, die auf ihren Gitarren drei kleine Duette und das Maienlied von Mozart vortrugen. Wir bedanken uns nochmals sehr bei ihnen.

Jeden der 27 Schüler und 17 Schülerinnen, die unser damaliges Fräulein Rezabeck im Jahr 1957 unterrichtete, hat sie noch in guter Erinnerung. Neben ihr ist der noch immer sehr heimatverbundene Hermann Sauer zu sehen, ein Sohn des „alten Sauer“, der als Lehrer 45 Jahre lang Generationen von Jesberger Schülern   geprägt hat.

Der für Frau Trus doch sehr aufregende Abend, nun aber stolz und glücklich, ist dann nach über zweieinhalb Stunden mit großem Applaus geschafft. Bei ihr der 12-jährige Enkel Arne, der mutig und selbstbewusst wesentliche Teile aus der Schrift vortrug, und ihr Sohn Gunnar mit Schwiegertochter Ivonne. Begleitet werden sie durch den neuen Vereinsvorsitzenden, der sich abschließend bei seiner alten Lehrerin für sein berufliches Fortkommen  bedankte, weil sie mit Nachdruck durchsetzte, dass er eine Oberschule besuchen konnte.lesung3-05-2013

Wir vom Vorstand des Vereins bedanken uns für Ihr großes Interesse an der Veranstaltung und würden uns freuen, wenn wir Sie, liebe Jesberger, bei einem nächsten Vereinsabend wieder so zahlreich begrüßen könnten.